Ein glücklicher Tag! (…nur nicht in Hamburg)


Liebe Berlinerinnen und Berliner, ich war noch nie so stolz, einen Teil meines Lebens bei und mit Euch verbringen zu dürfen!

Zwischen 150.000 (Polizeiangaben) und 250.000 Menschen (Veranstalterangaben und eigener, persönlicher Eindruck) waren heute in Berlin in einer wunderbaren Atmosphäre auf den Straßen, um gegen die beiden Freihandelsabkommen TTIP (USA – EU) und CETA (EU – Kanada) zu demonstrieren.

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Dies war eine der größten Demonstrationen in der Geschichte der Bundesrepublik, mitten im Herzen der Hauptstadt!

Ich konnte live erleben, wie die Presse wieder alles versucht hat, um die Demonstranten a) zu ignorieren, oder b) als rechte Spinner zu verunglimpfen. Um mir selber ein Bild zu machen, habe ich heute mal eine Ausnahme von der Regel gemacht, und mir einmalig unsere sogenannten „Leitmedien“ angetan:

Springers „welt.de“ sah es bis nachmittags um 14 Uhr nicht für nötig an, über die seit 3 Stunden andauernde Groß-Demonstrationen zu berichten. Was dann online gestellt wurde, war eine kopierte Agenturmeldung von 10:30 Uhr, die in ihrer Unaktualität von harmlosen „45.000 Teilnehmern“ faselte.

Inzwischen kommt man angesichts der Massenteilnahme sowohl auf >>BILD.de, wie auch auf welt.de offenbar nicht umhin, unter „ferner liefen“ Kurzberichte zu der Großdemonstration, sowie die polizeilichen Teilnehmerzahlen („mehr als 150.000„) wieder zu geben. – Das Ganze freilich eingebettet in mehrere Artikel, die uns erklären, warum jeder Widerstand gegen TTIP absolut falsch und schädlich sei…

BILD_TTIP

Auf BILD ist Verlaß.

Springer ist somit erwartungsgemäß das zuverlässige Sprachrohr für transatlantische Interessen.

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Atemberaubendes Eigentor in Hamburg

Was spiegel-online jedoch heute von sich gegeben hat, erscheint so dermaßen absurd, lächerlich und plump, dass ich minutenlang lachen mußte über so viel Dummheit und Gedankenlosigkeit.

Vormittags um halb elf, als die Demonstration noch relativ klein zu werden scheint, übernimmt spon die Agenturmeldung, die einfach von „zehntausenden Demonstranten“ berichtet und packt eine Stunde später direkt darunter eine Hetzschrift, die als „Polemik“ bezeichnet wird:

TTIP_spon

Eine neue journalistische Kategorie: Wenn Kabarettisten die journalistische Arbeit übernehmen („Die Anstalt“, ZDF), dann veröffentlichen Journalisten ab sofort „Polemiken“… oder wie?

In dieser „Polemik“ stellt der Kommentator fest, die „Kampagne gegen den Freihandel“ sei „wie auf dem braunen Mist gewachsen„. Er behauptet, „vom Ausverkauf deutscher Interessen an die Amerikaner“ sei die Rede. „Dabei„, so unterstellt er den Demonstranten, solle „doch am eigenen Wesen die Welt genesen, denn man hält sich für die Krone der Schöpfung„.

Um 11 Uhr, also noch bevor die Demonstration richtig losgegangen ist, weiß er bereits:

spon_duemmste_Parolen

Nun ist dies alles nichts Neues und Überraschendes: Bereits bei der letzten „Friedenswinter-Demonstration“ habe ich erlebt, wie quer durch die gesammte Presselandschaft bereits zu Beginn der Demonstration Artikel veröffentlicht wurden, die allesamt mit den selben Schlagworten aufmachten (damals: „Querfront“, „Verschwörungstheoretiker“, „rechte Spinner“ etc.). Spiegel-online glänzte seinerzeit mit >>Süffisanz und Herabwürdigung der Demonstranten.

Nur: im Dezember 2014 war es eine unbedeutende Menge von circa 5.000 hoch interessanten und keinesfalls „rechten“ Leuten, die durch die Straßen von Berlin schlotterten. Heute jedoch bewegte sich ein nicht enden wollender Zug von 250.000 Menschen vom Berliner Hauptbahnhof über die Brücken und die Straße des 17. Juni bis hin zur „Goldelse“, dem Friedensengel: Rentnerehepaare, Studenten, Familien mit Kinderwägen, bürgerliches, klassisch links-liberales Publikum, das beim Schlendern in hohem Niveau über die Zusammenhänge von TTIP,  von Wirtschaftssystem und US-Politik diskutierte.

Das, was da heute im Demonstrationszug lief, das war die klassische Kernzielgruppe des SPIEGEL!

Und der SPIEGEL hat es heute tatsächlich geschafft, 250.000 Menschen aus seiner Kernzielgruppe, frontal vor den Kopf zu stoßen, indem er sie verklausuliert als „Nazis“ bezeichnet hat…!

Wow – DAS muß man erstmal hinkriegen!

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Auf dem eigenen Ast mit der Turbo-Kettensäge

Nun können Sie als Privatunternehmen natürlich immer wieder Ihre Kernzielgruppe aufs Heftigste beleidigen. Aber das funktioniert eben nur ein paar Mal. Denn irgendwann kommt der Insolvenzverwalter und macht dem Spuk ein Ende.

Es hilft übrigens auch nichts, liebe spon-Redaktion, wenn man eine unbekannte „Redakteurin“ vor die Kameras zerrt, die in einem >>“Erklärvideo“ (seit wann muß Presse „erklären“? – Wie wäre es stattdessen mal mit „berichten“?) folgende Äußerung von sich gibt:

“Ein anderer wichtiger Kritikpunkt ist die Kritik an der anscheinend mangelnden Transparenz der Verhandlungen, also das Thema Bürger­beteiligung. Warum kann man nicht reingucken? Worüber genau verhandelt wird und warum tagen eigentlich die Verhandler hinter verschlossenen Türen? Wobei man da auch sagen muss: es ist schon ziemlich normal, dass nicht eine Marie Müller aus Berlin mal eben gucken kann, was die USA an Regulierungen vorantreibt. Das ist schon OK, dass das Experten machen. Deswegen finde ich immer, dass es ganz OK ist, dass nicht jeder Bürger daran beteiligt sein muss – im Prozess…Wobei man auch immer sagen muss, demokratisch legitimiert ist TTIP, denn alle 27 Mitgliedstaaten der EU haben gesagt, wir wollen diese Verhandlungen und haben sie abgesegnet… “

Übersetzt: Die Forderungen der Demonstranten, wie zum Beispiel demokratische Transparenz, sind Unsinn, denn schließlich muß ja nicht jede 250.000-fach dahergelaufene „Marie Müller aus Berlin“ mal eben wissen, was die USA mit uns so vorhaben.

Noch ein Tiefschlag. Gegen die eigene Zielgruppe.

Ich wiederhole mich aus einem meiner letzten Beiträge: Ich würde gerne wissen, was für Drogen in der Redaktion der Landserpostille aus Hamburg morgens eingenommen werden!

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Rätselhafte Tiefschläge im Kampf gegen den Niedergang

Wie generiert ein Nachrichtenmagazin Einnahmen?

  1. Durch Verkäufe am Kiosk o.ä. / kostenpflichtige Angebote online und
  2. durch gebuchte Anzeigen-/Online-Werbung

Ich weiß, dass wir bereits vor 10 Jahren, als ich noch für millionenschwere Media-Etats verantwortlich war, wir bei der Buchung klassischer Medien SPIEGEL, FOCUS und STERN konsequent ignoriert haben. Weil sie zu teuer waren und die Zielgruppe zu schwammig.

Ich sehe auch, dass der Print-SPIEGEL mit massiven Rückgängen der Auflagenzahlen kämpft und der online-spon ebenso keine Zuwächse mehr hat.

SPIEGEL_verkaufte_Auflage

SPIEGEL verkaufte Auflage / Quelle: wikipedia.de

Wen, lieber SPIEGEL, erreiche ich heute, wenn ich klassische Werbung bei Euch schalten möchte? Ihr verprellt konsequent Eure links-liberal-intellektuelle Zielgruppe, also die Besserverdienenden, die überdurchschnittlich Gebildeten, die Progressiven und Weltoffenen.

Wenn Ihr in der kommenden Woche mit folgendem Titelblatt aufmachen werdet…

SPIEGEL-Titel_42_2015_2

Wen spricht dieses Titelblatt an? Vielleicht Menschen auf der Suche nach einem Ausweg aus der Alkoholsucht…?

…wer soll denn bitte als Konsument auf diesen billigen, dümmlichen Schmarrn reagieren? Die „überdurchschnittlich Gebildeten“?

Ich sehe hier die völlige Demontage und Selbstenthauptung eines, irgendwann im letzten Jahrhundert mal sehr respektablen Nachrichtenmagazines. Und ich kann es mir beim besten Willen nicht erklären!? – Warum??

Doch, einen Teil kann ich mir schon erklären: Ich verstehe, weshalb der SPIEGEL, wie so viele andere Medien TTIP propagiert. Vermutlich haben große Verbände, wie der BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) und der BDA (Bundesverband der Deutschen Arbeitgeber), sowie vielleicht auch die INSM (Initiative Neue soziale Marktwirtschaft) und vor allem auch das Bundeswirtschaftsministerium derzeit große Millionenbudgets für PR. Damit kaufen sie sich sogenannte „Experten“ (z.B. die „Institute“ irgendwelcher Wirtschaftswissenschaftler) und investieren riesige Summen in Anzeigen und Online-Werbung. Natürlich ist der Deal immer der Gleiche: „Wir schalten bei Euch Werbung ohne Ende, aber dafür möchten wir auch bitte, das ihr unserem `Thema´ gegenüber zumindest nicht negativ seid.

Das ist die simple Erklärung dafür, weshalb auf einmal so viele Medien (achten Sie mal darauf!) PRO-TTIP sind – während gleichzeitig in den großen Tageszeitungen und Magazinen ganzseitige Anzeigen des Bundeswirtschaftsministeriums erscheinen…

Aber, SPIEGEL, kann es denn wirklich sein, dass Ihr Verleger und eine Chefredaktion habt, die kurzfristige finanzielle Erfolge so dringend brauchen, dass sie bewußt ihre Kernzielgruppe verprellen, also ihr Kerngeschäft abbauen? *)

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Bei 250.000 fährt das Narrativ an die Wand

Nun gut, was heißt schon „bewußt“? Als sich heute gegen 14:00 Uhr abzeichnete, dass eine wahre Volksbewegung und nicht nur „ein paar Zehntausende“ durch Berlin marschieren würde, da hat spiegel-online schnell reagiert. Und zwar mit einem „Meinungs“-Artikel, der um 17:59 Uhr veröffentlich wurde (also vermutlich nicht aus der Retorte stammt) und in dem eine „stellvertretende Ressortleiterin“ sich ganz, ganz schnell von den Ergüssen ihres Redakteur-Kollegens distanziert…

Spon_Reaktion

Bei der letzten Demonstration zum „Friedenswinter“ gab es eine solche hektische Distanzierung nicht auf spiegel-online. Warum? Nun, vermutlich, weil es ja nur 5.000 „Spinner“ waren… Aber 250.000 Menschen mitten in der Hauptstadt wagt ein SPIEGEL nicht so ohne Weiteres zu diffamieren. Denn es könnte ja sein, dass die das Magazin mit dem erschreckend dümmlichen Titelblatt in der kommenden Woche bewußt nicht kaufen werden – oder einmal mehr eine Kündigungswelle bei den Abonnenten einsetzt.

Und GENAU DESWEGEN waren die 250.000 heute in Berlin ein sensationeller Erfolg! Am Beispiel des „großen deutschen Nachrichtenmagazines“ durften wir live erleben, was es unmittelbar bewegen kann, wenn 250.000 von uns im Herzen der Hauptstadt auf die Straße gehen.

Danke Berlin! Ick liebe Dir!

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*) Ich rufe, ganz ernsthaft, mögliche Insider von SPIEGEL und spon oder auch sonstige Aufgeklärte auf: Wenn Sie mir erklären können, was gerade in diesem Verlagshaus passiert, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail (waldemar(punkt)meyer(ät)yahoo(punkt)de), oder schreiben Sie in die Kommentare zu diesem Meinungs-Artikel. Ich will einfach nur intellektuell begreifen können, was da zur Zeit bei Ihnen passiert.

12 Gedanken zu “Ein glücklicher Tag! (…nur nicht in Hamburg)

  1. Was mich viel mehr interessiert: Warum tun die „Journalisten“ das? Niemand bedroht sie mit Gulag, Bautzen oder Guantanamo … das Einzige, was ihnen droht, wenn sie nicht diese jeden Intellekt beleidigende, dumme Propaganda mitmachen, ist, daß die ’niederen Chargen‘ doch schlimmstenfalls nur einen Job verlieren, der kaum besser bezahlt und sicherer ist als ein Praktikum?
    Die hätten unter einer offeneren Diktatur ALLES mitgemacht, ALLES verteidigt und JEDEN verraten. Also nur Verachtung, Spott, Häme und … Wut. Und die Zusicherung, dass sie nach der nächsten, sich anbahnenden ‚Revolution‘, deren Saat sie gerade aussähen, vermutlich nicht so glimpflich behandelt werden wie die Propagandistenmeute früherer Systeme, weil die Wut viel größer sein wird … Und das ist auch gut so!

  2. Wer aufmerksam in diesen Tagen das tägliche politische Geschehen betrachtet, wird nicht umhin kommen zu räsonieren, dass auf sehr vielen Lebensbereichen ungelöste Sachverhalte auf bürgergerechte Lösung warten. Wie es auf der TTIP- Veranstaltung hieß, haben wir keine Regierung mehr FÜR Bürger, sondern eine Regierung, die allein Industrieinteressen vertritt.

    Das Fatale daran ist, es werden jede Menge Scheinargumente für diese Industrieinteressen seitens des industriellen Mediensystems erzeugt, dass selbst manche klugen Leute an ihrer Position zweifeln und die Seiten aufgrund der Übermacht der Wiederholungen aus allen Medienecken wechseln.

    Und für jene, die noch immer nicht unseren FÜHRERN folgen, gibt es dann die bekannten Rechtskeulen.

    Man muss leider nach ca. 70 Jahren sogenannter Demokratie sagen:
    – der Kapitalismus ist an seine natürliche Grenze gestoßen; es gibt nichts auf dieser Welt, das unendlich wächst,
    – die Demokratie ist an ihrer natürlichen Grenze gestoßen; ein zu verteilender Kuchen ist nicht unendlich.

    Man muss leider nach ca. 70 Jahren sogenannter Demokratie sagen, die real existierende Demokratie geht im Endstadium in eine Diktatur über, der zur Beruhigung aller ein demokratisch erscheinendes Mäntelchen umgelegt wird.

  3. Heute ist das Ziel, dem Neoliberalismus, der „marktkonformen Demokratie“ den „Sieg“ medial vorzubereiten.

    Mit 250.000 Demonstranten hatte keiner gerechnet, warum auch?
    Selbst gegen HARTZ IV hat doch niemand ernsthaft den Hintern hoch bekommen und auch diese grundgesetzwidrige Sauerei ist ein Grund jeden Tag mit einer halben Million Menschen in Berlin vor Muttis und Nahles Bau zu stehen.

    Aber jetzt muss die Gegenbewegung dran bleiben und sich nicht mit dieser einen, sicher sehr erfolgreichen Aktion zufrieden geben. Es muss nachgelegt werden, z. B. in Frankfurt, in HH, München. Sonst ist das alles für umsonst.

    Nur der Souverän kann sich die Demokratie, die soziale Marktwirtschaft zurück holen, nur eine beeindruckende Menge an Menschen auf den Straßen dieses Landes und in Europa kann dafür sorgen, das noch mehr Bürger das eigenständige Denken anfangen und sich anschließen.

    Nur so wird die verlogene Indoktrination und Propaganda von Springer, Bertelsmann, Funke, Burda, BDI, INSM, Atlantikbrücke u.a. mehr und mehr wirkungslos.

    Und nur so werden gewissenlose Berufspolitiker von SPD und Grünen, die durch ihre Nähe zu neoliberalen Kreisen einzig und alleine ihr persönliches Auskommen gesichert haben, in ihren Parteien in die hintersten Ränge verwiesen.

    Machen wir uns keine Gedanken um den „Spiegel“. Machen wir uns besser Gedanken um unsere Zukunft und nehmen das Heft des Handelns endlich selbst in die Hand. Vielleicht zum ersten Mal……

  4. Lieber Herr Meyer,

    herzlichen dank für Ihren ehrlichen und aufrichtigen Bericht aus Berlin.
    Ich war auch schockiert über den Spiegel online Artikel über TTIP. Diese Art der Propaganda hat eine neue Dimension erreicht. Interessanterweise gerade vom Spiegel von dem man sonst eigentlich eine „contra“ Meinung erwartet hätte.
    Aber diese billige „rechtspopulistische“ Diffamierung von Bürgern die anders denken und dies in einem demokratischen Akt öffentlich auf der Straße bekunden ist unglaublich.
    Nochmals herzlichen Dank und viele Grüße aus dem sonnigen Stuttgart
    P. Gerstmair

  5. Antwort an den Autoren MEYER’S MEINUNG:

    „Gib den Kindern Knoblauch und Du findest sie im Dunkeln“

    Erstaunlich: Sogar ein Ex-Manager „für millionenschwere Media-Etats“ weiss nicht, „was gerade in diesem Verlagshaus passiert“…??

    Spätestens seit Beginn des Internet-Zeitalters sollten sogar Nicht-Kenner wissen, dass Verlegern, TV-Sendern und Chefredaktionen die Meinung des Publikums buchstäblich am Arsch vorbeigeht — und dass es nicht (!) ihr Geschäft ist, die „öffentliche Meinung“ zu bedienen, sondern zu machen, also zu manipulieren, zu verblöden!

    Der Grund dafür waren immer schon die nackten Zahlen. Seitdem es die Journaille gibt, hat die „verkaufte Auflage“ (LESER) bestenfalls die Druckkosten gedeckt. Dagegen waren die fetten Einnahmen aus Wirtschaft und Politik (ANZEIGEN) immer schon die Geschäftsbasis — und ein ganzes Jahrhundert lang eine Lizenz zum Gelddrucken.

    Seit der Internet-Dominanz sterben den Verlagen die (Abo)-Leser aus. Weil das die Anzeigen-„Tarife“ vollends ad absurdum führt (und dieselben schon vorher absurd überteuert waren), hat sich inzwischen eine noch perversere Nahrungskette etabliert: „Subventionen“ aus der Politik (STEUERKASSE) und aus den Industrie-Lobbys (STEUERPARADIESE) — bestens kaschiert durch korrupte EU- und Transatlantik-Netzwerke mit klangvollen Bezeichnungen wie Stiftung, Fonds, Institut, etc.

    Nota bene: Das alles ist längst nachzulesen, zum Beispiel bei…

    — John Swinton (1829-1901), Chefredakteur der NEW YORK TIMES, schon im vorvergangenen Jahrhundert: „Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füssen des Mammons zu kuschen und sein Land um sein tägliches Brot zu verkaufen.“

    — George Orwell in seinen literarischen Bearbeitungen wie „Animal Farm“ und „1984“ — Welt-Bestseller, die jeder Publizist auswendig kennen sollte.

    — Noam Chomsky in seinem „Propagandamodell“, dem Standardwerk der sogenannten Medien-„Wissenschaften“, sowie in den aktuellen Entlarvungen dieses letzten Überlebenden einer vom Medienkartell dummdreist totgeschwiegenen Intellektuellen-Generation…

    Fazit: Ich* frage mich, warum zum Teufel die halbe Welt tagtäglich im Internet unterwegs ist, wenn sie trotzdem nichts dazulernt…?! 😉 *) Verleger und Journalist im Ruhestand (75)

  6. Die TTIP-Gegner in die “rechte Ecke” zu schieben wäre aber doch ein Gewinn für die Protestierenden! Da wird dann nicht mehr so genau hingesehen und der ganze Laden notfalls mit V-Männern unterstützt…

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