Gold und Silber für Anfänger – Teil 1: Barren oder Münzen?


Immer mehr Anleger und Sparer beginnen zu verstehen, dass die Edelmetalle Gold und Silber bei der eigenen Geldanlage wirken können, wie eine Versicherung gegen den Crash unseres Geld- und/oder weiter Teile unseres Finanzsystemes .

Hierbei spielen vor allem zwei Gedanken ein Rolle:

  1. Sollten wir, wie regelmäßig in der jüngsten und älteren Geschichte, soweit kommen, das unser eigentliches Tauschmittel, das Papiergeld, so stark verfällt, dass es keiner mehr annehmen möchte, so konnte man in den letzten 4000 Jahren stets sicher sein, dass physisches Gold und Silber zu jeder Zeit als Tauschmittel akzeptiert wurden.
  2. Für den Sparer stellt sich die Frage: Welche Geldanlage taugt heute noch als langfristiger Wertspeicher? Auch hier gefällt die Historie der beiden Edelmetalle Gold und Silber, die in den letzten 4000 Jahren niemals vollkommen wertlos geworden sind – anders, als zum Beispiel Sparguthaben, Lebensversicherungen und Anleihen.

Nachdem es reine Spekulation ist, welche Arten von Geldanlagen in den nächsten Jahren wertlos werden könnten, gilt für den Anleger, der Werte erhalten möchte, dass er sein Vermögen so breit, wie möglich auf unterschiedlichste Arten von Geldanlagen streuen muß. Innerhalb einer solchen Streuung gilt ein Anteil von 5 – 15 % in physischem Gold und Silber als eine Art „Versicherung“: einmal gekauft, wird dieses Edelmetall bis zum Tod sicher verwahrt und nicht mehr wieder verkauft, in der Hoffnung, dass man aufgrund äußerer Umstände nie dazu gezwungen sein möge, das Edelmetall gegen Waren einzutauschen.

Wer jedoch mehr als 15% seiner Geldanlagen in Edelmetall halten möchte, der tut dies in der Regel nicht mehr zu Zweckes des Vermögenserhaltes, sondern er muß  sich darüber bewußt sein, dass er „spekulativer“ wird, das heißt er erhofft sich einen Vermögenszuwachs von seiner etwas überhöhten Edelmetallposition.

Während den „Absicherer“ der jeweilige Kurs von Gold und Silber nach dem Kauf nie mehr wieder interessiert (denn er hat ja nicht die Absicht seine Edelmetalle wieder zu verkaufen), muß der „Spekulative“ die teilweise enormen Preisschwankungen von Gold, und vor allem die von Silber hinnehmen. Und er sollte stets soweit das Ohr „am Markt“ haben, dass er sich in der Lage fühlt,  die jeweiligen Schwankungen logisch nachvollziehbar erklären zu können.

Wenngleich der „Spekulative“ durchaus über unterschiedlichste Vehikel in sein Edelmetall investieren kann (z.B. in Gold- und Silberminenaktien, in Zertifikate, für extrem Spekulative sogar in Optionsscheine), zählt für den „Absicherer“ nur Eines: Der physische Erwerb von Gold und Silber!

 

Doch was heißt das genau: „physisch“?

Wir reden beim physischen Erwerb über den direkten Kauf von anfassbarem  Edelmetall. (Indirekt kann man Edelmetall erwerben, wenn man z.B. in die erwähnten Aktien, Zertifikate oder Optionsscheine investiert, in jenem Fall hat man das Edelmetall nicht anfassbar vor sich).

Zunächst ein kleiner Dämpfer für alle Schmuckliebhaber: Die Preisaufschläge auf den reinen Edelmetallpreis sind bei Ringen, Ketten o.ä. so extrem hoch, dass sich Schmuck niemals als Investitionsobjekt eignet.

Wir reden beim physischen Kauf also ausschließlich über Barren, Anlagemünzen (Bullion Coins) und Umlaufmünzen (Kurrantmünzen).

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1.)    BARREN

Der berühmte „Goldbarren“ ist der Klassiker bei einer Investition in physisches Edelmetall. Größere Barren in Gold oder Silber werden in der Regel gegossen, kleinere Barren (mit weniger als 250 Gramm Gewicht) werden meistens geprägt oder ausgestanzt. Auf den meisten Barren finden Sie die Herstellernamen Umicore oder Degussa. Letztere, die traditionsreiche „Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt“, produziert bereits seit den 1870er Jahren. Degussa-Barren erfreuen sich weltweit eines hervorragenden Rufes.

Bei den Umicore-Barren, die, wie die Degussa-Barren weltweit anerkannt sind,  erhält der Käufer bei Größen über 250 Gramm stets ein Zertifikat, somit hat jeder einzelne Barren seine eigene Seriennummer. Ein solches Zertifikat will auch ein weiterer renommierter Barrenhersteller, Heraeus, in Zukunft standardmäßig in seine Goldbarren einschweißen.

Generell gilt: Je höher die Stückelung, desto geringer der Aufschlag (Aufgeld) auf den offiziellen Gold- oder Silberpreis.

50 Gramm Goldbarren von Degussa // Barren sollte man eingeschweißt lassen, dies gilt v.a. für Silberbarren

Bei Goldbarren zahlen Anleger per Stand heute beim Kauf keine Mehrwertsteuer, was diese für Investitionszwecke besonders attraktiv macht.

Bei Silberbarren werden beim Erwerb 19% Mehrwertsteuer fällig.

Fazit: Für den, der es sich leisten kann, sind Goldbarren der weltweit renommiertesten Hersteller, wie z.B. Degussa oder Umicore eine hervorragende Möglichkeit, um physisch in das Edelmetall zu investieren.  Allerdings wird dies bei vielen Anlegern wohl am Preis scheitern: Kostet doch z.B. ein 250 Gramm Goldbarren zur Zeit um die 11.000 Euro…

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2.)    ANLAGEMÜNZEN (BULLION COINS)

Bullion Coins, viele sagen auch Bullionmünzen oder „Bullions“ dazu, definieren sich in erster Linie über ihren Materialwert, also den aktuellen Gold- oder Silberpreis. Allerdings kann es bei solchen Anlagemünzen vorkommen, dass für Exemplare, von denen nur eine geringe Stückzahl geprägt wurde, Sammleraufschläge am Markt verlangt werden.

Man unterscheidet zwischen den beiden Arten „Polierte Platte“ (PP ) und „Stempelglanz“ (ST). Grundregel: Polierte Platte (PP) eignen sich für spezialisierte Sammler. Der Anleger beschäftigt sich jedoch nur mit ST, also mit „Stempelglanz“-Münzen.

Es gibt Anlagemünzen in unterschiedlichsten Stückelungen, von 1/20 Unze (1 Unze sind 31,10 Gramm) bis zu einem Kilo und sogar 100 Kilo-Münzen werden bisweilen geprägt.

Gold-Anlagemünzen sind, ebenso, wie die Barren, derzeit mehrwertsteuerfrei zu erwerben. Silber-Anlagemünzen sind gegenüber den entsprechenden Barren steuerlich im Vorteil: Bei ihrem Kauf fallen derzeit lediglich 7% Mehrwertsteuer an.

Die bekanntesten Anlagemünzen sind:

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    Krügerrand

Der südafrikanische Krügerrand darf wohl als DER Klassiker im Universum der Anlagemünzen gelten!

Bereits seit den 60er Jahren gibt es diese Münze in Gold, in Stückelungen von 1/10 bis zu 1 Unze. Selten könnten Ihnen auch die seit Kurzem im Verkehr befindlichen Krügerrand-Münzen in Silber „über den Weg laufen“: ignorieren sie bitte diese Münzen! Nur der Krügerrand in Gold ist „das Original“ und in Südafrika bis heute gesetzliches Zahlungsmittel.

Anlageklassiker: Krügerrand in Gold

Wer es sich leisten kann (Preis der 1 Unzen-Münze derzeit rund 1.400 Euro), legt sich mit dem Gold-Krügerrand einen echten Anlageklassiker zu!

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    Wiener Philharmoniker

Der Philharmoniker wird von der „Münze Österreich“ in Wien hergestellt. Es gibt ihn seit Ende der 80er Jahre in unterschiedlichsten Stückelungen beim Gold und seit 2008 in der Stückelung 1 Unze auch als Silbermünze. Die Silbermünze hat einen glatten, die Goldmünze einen geriffelten Rand.

Optisch vielleicht nicht unbedingt eine Offenbarung (aber das ist ja Geschmackssache…), kann der Philharmoniker als solide und gut handelbare Anlagemünze gelten, mit der man nicht viel falsch machen kann.

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    Maple Leaf

Die Maple Leaf-Münzen stammen aus Kanada und zwar schon seit Jahrzehnten sowohl als Silber, wie auch als Goldmünze in unterschiedlichsten Stückelungen (beim Silber nur in 1 Unze bzw. in einer kleinen 1998er-Sonderserie auch als 10 Unzen-Stückelung).

Kanadische Maple Leaf in Silber

Maple Leafs sind international stark verbreitet und akzeptiert und eignen sich daher hervorragend als Anlagemünzen!

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    Libertad

Der Libertad („Siegesgöttin“) wird in Mexiko aufgelegt und ist eine der traditionsreichsten Anlagemünzen. Er ist die einzige Anlagemünze, die in Silber auch in Gewichtseinheiten unter 1 Unze geprägt wird. Nachdem 1 Unze Silber-Libertad derzeit aber nur rund 32 Euro kostet, lohnen sich die kleinen Stückelungen kaum, da bei ihnen der Aufpreis auf den Silberpreis zu hoch wird.

Ich persönlich liebe die Silber-Libertad-Münze in der Stückelung 1 Kilo. Diese Kilomünzen gehen vom Wert her sehr eng und genau mit dem „Spot-Preis“ (an der Börse täglich offiziell festgestellter Silberpreis) mit.

Libertad in Silber mt der typischen Aufschrift „Plata Pura“

Achtung: Vom Libertad in Silber sind teilweise auch die Qualitäten „PP“ (also: polierte Platte) im Umlauf, die, wie bereits erwähnt, für den Anleger unattraktiv sind.

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    Die Lunar-Serie

Seit rund 15 Jahren legt die australische Prägeanstalt „Perth Mint“ sogenannte „Lunar-Münzen“ auf. Besonderheit: die Münzen zeigen, je nach Prägejahr, das jeweilige chinesische Tierkreiszeichen (also z.B. Jahr des Hasen 2011, Jahr des Ochsen 2008 etc.).

Ich mag die Lunar-Serie deshalb gerne, weil ich sie vor allem optisch außerordentlich reizvoll finde (ist ja, wie gesagt, Geschmackssache…). Die Münzen sind sehr bekannt, vor allem als Silber-Kilomünzen nicht nur für den Sammler, sondern auch für den Anleger sehr gut geeignet.

Silbermünze „Lunar-Schlange“ 2013

Einzelne Jahrgänge der Lunar-Serie werden bereits heute mit hohen Preisaufschlägen gehandelt, so z.B. der „Lunar-Ochse“ aus 2008. Für den Anleger kommt daher am ehesten der derzeit aktuelle Jahrgang in Betracht, so z.B. die gerade frisch herausgegebene „Lunar-Schlange“ (2013: das chinesische „Jahr der Schlange“).

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    Der China-Panda

Schon seit den 80er Jahren gibt eine chinesische Prägeanstalt Jahr für Jahr eine Münze in Gold (mittlerweile auch in Silber) heraus, die im jährlichen Wechsel auf der einen Seite einen oder mehrere chinesische Pandabären darstellt und auf der anderen Münzseite einen chinesischen Tempel eingeprägt hat.

Das Ganze wird stets so geprägt, dass man die Münzen getrost als „besonders reizvoll und schön“ bezeichnen kann.

Doch, nachdem noch in den 90er Jahren diese Münzen aus China bei uns im Westen eher belächelt wurden, ist der China-Panda im Zuge des China-Booms heute geradezu „in“ geworden. Horden von Sammlern spekulieren darauf, dass sich die China-Münzen in Zukunft steigender Nachfrage erfreuen werden, weil man (durchaus nicht ganz unlogisch) glaubt, dass eine zunehmende Schar von vermögenden Chinesen diese Münzen immer stärker nachfragen werden.

1 Unze China Panda in Silber

Das führt bedauerlicherweise dazu, dass für den China-Panda teilweise horrende Aufschläge auf den Gold- und Silber-Spotpreis verlangt werden. Daher: Meiner Meinung nach leider derzeit nicht geeignet für den Anleger!

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3.)    KURANTMÜNZEN (UMLAUFMÜNZEN)

Wer jetzt meint, das nur die „Bullion Coins“, also die Anlagemünzen für den normalen Edelmetallanleger geeignet wären, der irrt: Auch die ein oder andere Kurantmünze kann durchaus interessant sein, um darin langfristig anzusparen!

Kurantmünzen, oder auch Umlaufmünzen sind Gold- und Silbermünzen, die früher mal ganz normales Zahlungsmittel waren, bevor „Banknoten“ (Papiergeld) eingeführt wurde.

Teilweise werden für solche Münzen enorme Sammler-Preisaufschläge bezahlt. Manche Münzen eignen sich aber dennoch recht gut für den Geldanleger.

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    Das Gold-Vreneli

Das Gold-Vreneli ist eine schweizer Münze, die bis 1936 in der Schweiz offizielles Zahlungsmittel war. Der Nominalwert des Vreneli liegt zwischen 10 und 20 SFR. Heute bekommt man das Vreneli in unterschiedlicher Qualität: Gebrauchsspuren sind bei so einer alten Goldmünze an der Tagesordnung.

10 Franken-Vreneli von 1911

Das erfreuliche dabei: Das Vreneli wird in der Regel knapp über dem offiziellen Goldpreis gehandelt und die kleine Stückelung -Vrenellis wurden mit einem Gewicht von 2,9 bis 5,81 Gramm geprägt-  prädestinieren es für den Einsatz in extremen Krisenzeiten.

Fazit: Für „Krisenabsicherer“ erscheint das Vreneli gut geeignet!

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    Die Goldmark

Viele meinen, der Vorläufer des Euro, unsere „gute, alte D-Mark“ (DM) sei durch Gold gedeckt gewesen. Doch das ist ein Irrtum: Die D-Mark war während der gesamten Dauer ihres Bestehens durch rein gar nichts verbindlich gedeckt.

Die letzte Periode, in der die Deutschen eine Gold-gedeckte Währung genießen konnten, war die Zeit des deutschen Kaiserreichs und hier genau genommen von 1871 bis zum Jahr 1914. Bis dahin gab es die sogenannte „Mark des deutschen Kaiserreiches“ (MK) in Gold. Es wurden sowohl  5 Mark, – 10 Mark, – wie auch 20 Mark-Münzen geprägt.

Als Motiv auf diesen Münzen finden sich (wen wundert´s) die beiden Kaiser Wilhelme eins oder zwo, sowie, seltener, das hamburger Stadtwappen (die jeweiligen Prägeanstalten konnten die Münzen nach Belieben gestalten, was v.a. die Stadtstaaten wie Hamburg und Bremen nutzten, um dort ihre Wappen abzubilden).

Die jeweiligen Münzeinheiten haben unterschiedliche Feingewichte: So hat z.B. die 10-Goldmark-Münze ein Feingewicht von 7,16 Gramm.

Eignen sich nun die alten Goldmarkmünzen auch für den unbefleckten Goldanleger? Ich würde sagen: eher nein. Dazu ist das Metier zu speziell und es ist auch gar nicht so leicht, diese Münzen heutzutage noch irgendwo zu erwerben (im Gegensatz z.B. zum schweizer Vrenelli).

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    Der britische Sovereign

Wer aufmerksam Arthur Conan Doyle´s „Sherlock Holmes“ gelesen hat, der wird sich erinnern, das Holmes bei besonders wichtigen Aufträgen besonders gut, nämlich in “Sovereigns” bezahlt wurde.

Beim „Sovereign“ handelt es sich um eine Goldmünze, die bis auf Heinrich VII zurückgeht und unter diesem 1489 zum ersten Mal geprägt wurde.

Erst 1917 endete die Ära des Sovereigns als offizielles Zahlungsmittel im großbritannischen Weltreich.

Als Anlagemünze wird der Sovereign seit Ende der 1950er Jahre jedoch wieder geprägt und erfreut sich besonders in Griechenland hoher Beliebtheit als Wertspeicher. Das hat den Sovereign leider in jüngster Vergangenheit etwas teuer gemacht.

Aufgrund dessen und aufgrund der Tatsache, dass die unterschiedlichen historischen Prägungen (Königin Victoria in diversen Motive, Königin Elisabeth einmal mit Haarband, einmal ohne etc…)  für den Laien recht verwirrend erscheinen mögen, fällt der britische Sovereign für den Edelmetall-Anfänger meines Erachtens leider aus. Anders stellt sich freilich die Situation für den Fortgeschrittenen oder Sammler dar, die an dieser enorm traditionsreichen Goldmünze nicht vorbei kommen.

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FAZIT:

Als erste Wahl für den unerfahrenen Gold- und Silberanleger  erscheinen zweifelsohne die Barren, am besten solche von international anerkannten Herstellern wie Umicore und Degussa. Leider werden Silberbarren derzeit mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19% belegt, was sie im Vergleich zu Goldbarren unattraktiver macht.

Der Anleger, der über kein besonders hohes Vermögen verfügt oder auch der klassische Sparer, möge (nicht nur, aber bevorzugt) zum Silber greifen und hier speziell zu den 1 Kilo-Münzen. Besonders geeignet für die Geldanlage erscheinen hierbei der Libertad, der Maple Leaf, wie auch die australische Lunar-Serie der Prägeanstalt Perth Mint.

Verehrte Leserinnen und Leser, für Fragen stehe ich Ihnen gerne im Kommentarbereich zur Verfügung, oder auch per E-Mail unter waldemar.meyer@yahoo.de

In der nächsten Folge befasse ich mich mit der Frage: „Physisches Gold und Silber – wo lagern?“. Soviel sei jetzt bereits verraten: Physisches Edelmetall hat in der Wohnung „unterm Kopfkissen“ nichts verloren – denn dort wird es zum latenten Sicherheitsrisiko! Welche alternativen Lagermöglichkeiten sich ansonsten bieten, lesen sie in den kommenden Wochen an dieser Stelle.

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Rechtlicher Hinweis: Die vorliegende Analyse dient ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellt weder eine Finanz- /Anlageberatung noch eine Handelsaufforderung dar. Insbesondere stellt sie keine Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Finanzprodukten jedweder Art dar. Das Agieren an der Börse ist mit Risiken verbunden. Verluste, Totalverluste bis hin zu Nachschusszahlungen (je nach Produkttyp) liegen im Bereich des Möglichen. Die vorliegende Ausarbeitung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, dennoch bleibt festzuhalten, dass sich Einschätzungen jederzeit auch als falsch herausstellen können. Eine Haftung für Schäden aller Art, insbesondere für Vermögensschäden, die durch das Heran- oder Nichtheranziehen dieser Analyse möglicherweise auf Nutzerseite entstehen könnten, ist zur Gänze ausgeschlossen.

6 Gedanken zu “Gold und Silber für Anfänger – Teil 1: Barren oder Münzen?

  1. Krisenvorsorge?

    Auch diejenigen, die immerhin schon eingesehen haben, dass die „hohe Politik“ der „Finanz- und Schuldenkrise“ vollkommen hilflos gegenüber steht, machen sich noch immer falsche Vorstellungen über den bevorstehenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft.

    Für die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) gibt es keine „Vorsorge“!

    Um den völligen Zusammenbruch der Arbeitsteilung, nach dem über 90% der heutigen Weltbevölkerung innerhalb kurzer Zeit verhungert und der „Rest“ wieder in der Steinzeit gelandet wäre, noch rechtzeitig verhindern zu können, gibt es nur genau eine Möglichkeit: die schnellstmögliche Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft). Dazu muss das einstige Volk der Dichter und Denker nichts weiter tun, als das nachzuholen, was in den 1950er Jahren versäumt wurde:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

  2. Ein guter und gut zu lesender Überblick über physischen Gold und Silber Anlagen. Mir fehlen in der Auflistung lediglich die Amerikaner, Buffalo & Co.

  3. Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Hier meine Gedanken dazu: Man braucht sich nur die Zahlen der Silberverwendung ansehen und schnell wird man feststellen, dass Silber als Anlagegut wieder beliebt geworden ist. Vor allem bei den Privatinvestoren! Die Nachfrage nach Silber hat sich im physischen Bereich (Silbermünzen, Silberbarren) sowie im ETF Bereich in den letzten zehn Jahren verzehnfacht. Bei der aktuellen Notenbankenpolitik und der “Ungewissheit” kann sich meiner Meinung das gleiche in den nächsten zehn Jahren wiederholen. Die Auswirkungen einer nochmaligen Verzehnfachung der Silbernachfrage aus dem privaten Sektor auf den Silberpreis kann sich heutzutage wohl niemand vorstellen!

  4. Ein wirklich sehr interessanter Artikel! Ich beschäftige mich auch gerade mit alternativen Geldanlagen. Alternative Investments stellen sehr gute Möglichkeiten zur Geldanlage dar. Auf der einen Seite können diese einem bei der Diversifikation des Vermögens behilflich sein, auf der anderen handelt es sich um renditestarke Anlagemöglichkeiten. Neben den gängigsten alternativen Anlageformen, den Edelmetallen, gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten, welche der breiten Masse meist nicht bekannt sind. Dies liegt vor allem daran, dass ein gewisses Know-How bzw. in den meisten Fällen auch das nötige Kleingeld vorhanden sein muss um in solche Asset-Klassen investieren zu können – Hedgefonds, Wald, Kunst, Sammlerstücke … Vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten gewinnen Alternative Investments immer mehr an Bedeutung. Dabei sind vor allem neben den klassischen Edelmetallen noch ethische und grüne Investments sehr gefragt. Oftmals wird angenommen, dass solch Investments sicherer als die herkömmlichen Anlagen sind, da die Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund steht – dies bedeutet jedoch nicht, dass alternative Investments eine geringere Rendite aufweisen –alternative Investments können sogar renditestärker als herkömmliche Sparformen sein. In Zukunft wird ihnen sicherlich noch mehr Bedeutung zukommen!

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